Ein Piepser zur bestandenen Prüfung

31.08.2019 - Bestehen Feuerwehrleute einen Lehrgang, so bekommen sie natürlich eine Urkunde überreicht. Bei der jüngst beendeten Grundausbildung der Feuerwehr Kösching war diese eher nebensächlich. So standen bei den Absolventen vielmehr die Funkmeldeempfänger im Fokus. Damit dürfen sie nun aktiv am Einsatzgeschehen der Stützpunktwehr teilnehmen. ...



„Jederzeit!“, antwortet Kommandant Jürgen Meier kurz und knapp auf die Frage, wann ein Einstieg bei der Freiwilligen Feuerwehr Kösching möglich ist. So bietet die Wehr allen Jungen und Mädchen ab 14 Jahren die Möglichkeit, der Jugendfeuerwehr beizutreten. Älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern bleibt der Zutritt zur Stützpunktwehr natürlich nicht verwehrt: Laut Gesetzgebung ist ein aktiver Dienst bis zu einem Alter von 65 Jahren problemlos möglich. „Somit stehen auch Quereinsteigern unsere Türen jederzeit offen.“, wie der Kommandant anmerkt.

Diesen Schritt gingen im vergangenen Herbst Theresa Sedlmeier, Christine Porschert und Michael Mulinski. Abseits der Jugendfeuerwehr haben sich die drei Köschinger für einen Quereinstieg bei den ehrenamtlichen Brandschützern entschieden. Seither haben sie das „Feuerwehr Einmaleins“ während den wöchentlichen Übungen und im Rahmen der sogenannten Modularen Grundausbildung (MTA) erlernt. Letztgenannte nahm rund 30 praktische und theoretische Unterrichtsstunden in Anspruch und schloss Ende August mit einer schriftlichen Prüfung. Dabei konnte Kreisbrandmeister Alois Girtner den frischgebackenen Feuerwehrleuten ein sehr gutes Zeugnis ausstellen: Alle hatten mit Bravour bestanden und dürfen nun zu Einsätzen ausrücken.

Erfolgreicher Abschluss der Modularen Truppausbildung bei der Feuerwehr Kösching: Ausbilder Helmut Klotz, Vizekommandant Markus Würzburger, die drei frischgebackenen Einsatzkräfte Christine Porschert, Michael Mulinski und Theresa Sedlmeier sowie Ausbilder Daniel Krauser (von links).


Hierzu überreichte ihnen der stellvertretende Kommandant Markus Würzburger die Funkmeldeempfänger, mit denen die Aktiven im Alarmfall „angepiepst“ werden. „Herzlichen Dank für euer Engagement und die investierte Zeit.“, drückte sich der Vizekommandant anerkennend aus. Damit bezog er sich jedoch nicht nur auf die frischgebackenen Einsatzkräfte: Ein großes Dankeschön hielt Würzburger auch für die beiden Ausbilder Helmut Klotz und Daniel Krauser parat, die den drei Quereinsteigern viel Know-how auf den Weg gaben.

 
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