09.06.2018 – Vergangenes Wochende waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr 24-Stunden im Gerätehaus auf "Bereitschaft". Der Grund dafür ist ganz einfach: Von Freitag auf Samstag fand der 24-Stunden-Tag, das alljährliche Highlight, statt.

 

Punkt 16:00 Uhr trafen sich die Anwärter im Gemeinschaftsraum des Gerätehauses zum Dienstbeginn, ab dann warteten 24-Stunden lang Einsatzszenarien und Theorieeinheiten auf sie. Dieser Tag, der dem Ablauf einer Schicht eines Berufsfeuerwehrlers nachempfunden ist, soll den Jugendlichen einen Einblick in die Einsatzabläufe und sonstigen Maßnahmen auf einer Feuerwache geben. Der Tag begann damit, das der Jugendwart Peter Hoffmann, der diesen Tag auch organisierte, den Nachwuchs auf die verschiedenen Fahrzeuge einteilte. Daraufhin checkten die Jugendlichen die Ausrüstung Ihrer Fahrzeuge und bezogen Ihre Betten. Dann schrieb der Dienstplan des Tages aber bereits die erste Theorie-Einheit "Knoten und Stiche" vor, doch der Hausgong machte einen Strich durch die Planung und die Jugendlichen rückten zu ihrem ersten Einsatz mit dem Stichwort "Katze auf Baum" aus.

Kurz darauf löste der Hausgong erneut aus und es folgte die „Einsatzmeldung“ dass im Gebiet der Sandlagerhalle eine Person verschüttet ist. Nach Absuche des Gebietes fanden die Jugendlichen die verunglückte Person, einen Dummy eingeklemmt unter einer Palette mit Steinen. Diesen befreiten die Jugendlichen mit Hilfe des Rettungsspreizers unter Aufsicht erfahrener aktiver Feuerwehrleuten. Gemeinsam mit der aktiven Mannschaft folgte dann die reguläre Freitagsübung und ein anschließender Grillabend. Nach dem Essen war bereits der nächste Einsatz für den Nachwuchs. Eine fiktive Nachsicht stellte sich als realer Brand eines Holzhaufens da, den die Jugendlichen fachgerecht löschten. Nachdem die Fahrzeuge zurück im Feuerwehrhaus wieder einsatzbereit gemacht wurden, legten sich die Jugendlichen auch schon in ihre Betten und versuchten etwas Schlaf vor dem nächsten Einsatz zu bekommen.

Am Morgen mussten die Jugendlichen dann eine abgestürzte Person mithilfe der Drehleiter aus einer fiktiven Schlucht retten. Nach dem Frühstück folgte dann eine Theorieeinheit in Erster Hilfe, die dazu diente die Kenntnisse aus dem Erste-Hilfe-Lehrgang aufzufrischen. Kurz darauf folgte der letzte Einsatz, ein angenommener Waldbrand, bei dem die Jugendfeuerwehrler nochmals ihr können im Bereich Löschaufbau und Saugleitungkuppeln unter Beweis stellen mussten. Nach Beendigung dieser Einsatzübung wurden im Feuerwehrhaus alle Fahrzeuge wieder einsatztauglich gemacht und sowohl außen als auch innen gereinigt. Hiermit waren auch die 24-Stunden schon wieder vorbei und die Anwärter bauten Ihre Betten ab und reinigten noch das Gerätehaus bevor sie den verdienten Heimweg antraten.

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