Manch einer hat vielleicht noch die Bilder der Schneekatastrophe im Februar 2006 im Kopf. Eine große Anzahl an Hilfsorganistaionen war tagelang damit beschäftigt, Hausdächer von der weißen Pracht - oder in diesem Fall "Last" - zu befreien. Da solche Einsätze eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die Einsatzkräfte darstellen, ist spezielles Gerät und eine geschulte Mannschaft notwendig.

Auch wenn die Feuerwehr Kösching damals nicht in den Bayerischen Wald ausrücken musste, so hat man die Wichtigkeit einer Ausstattung für die Absturzsicherung früh erkannt.
"Es muss ja nicht immer ein Katastrophenfall vorliegen, damit diese Geräte zum Einsatz kommen" merkt Köschings Kommandant Jürgen Meier mit einem Augenzwinkern an.

Seit der Beschaffung der Absturzsicherungssätze, die im Hifeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter verstaut sind, waren die Einsatzkräfte schon mehrmals darauf angewiesen!
Als "Paradebeispiel" ist hier ein Unwetter im Dezember 2011 zu nennen. Starke Sturmböen hatten ein Wellblechdach an der Klinik Kösching abgedeckt. Innerhalb von zwei Stunden sicherten die Feuerwehrleute das Dach und montierten die weggewehten Elemente. "Ohne die Geräte für die Absturzsicherung hätten unsere Leute gar nicht eingreifen können" erzählt Meier.


Aber auch bei "kleineren Unwettern" oder eben beim Befreien mehrer Dächer von Schneelast, wurde immer wieder auf dieses Equipment zurückgegriffen.
Mit den vorhandenen Geräten können nicht nur die eigenen Kräfte gesichert werden! So ist es möglich, Menschen die sich in großer Höhe in Gefahr befinden, zu sichern. Können diese Personen dann mit eigener Kraft und durch die Feuerwehr gesichert, die Gefahrenstelle verlassen, so fällt dies noch in den Bereich der Höhen- und Absturzsicherung.

 

Nicht zu unterschätzender Ausbildungsaufwand

Der Umgang mit den Absturzsicherungssätzen erfordert eine spezielle Ausbildung! So haben sich bereits zehn Aktive unserer Wehr in einem dreitägigen Lehrgang schulen lassen. Damit allein ist es natürlich noch nicht getan! In regelmäßigen Abständen proben daher alle Feuerwehrleute die Handhabung von "Auffanggurten, Bandschlingen und Co". Angeleitet werden sie dabei von unseren speziell geschulten Teammitgliedern der Absturzsicherungsgruppe.

Wie so eine Übung aussieht, haben wir nachfolgend in einer kleinen Bildergalerie festgehalten. Mit freundlicher Unterstützung der Firma Schmidbauer konnten unsere Feuerwehrleute am 27. April 2012 einen Kran zum Proben verwenden.

      
      
   

 
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