Bei einem Brandeinsatz funktioniert die Pumpe nicht oder das Aggregat gibt bei einem Verkehrsunfall keinen Ton von sich - Horrorvorstellungen für jeden Feuerwehrmann, aber auch für diejenigen, die unsere Hilfe dringend brauchen.

Damit sich solche Szenarien nur in unseren Alpträumen abspielen, dafür sorgen unsere Gerätewarte. Hauptaufgabe dieses neunköpfigen Teams ist es, für die Funktionsfähigkeit aller Ausrüstungsgegenstände zu sorgen. Da jeder Gerätewart einen handwerklichen Beruf erlernt hat und über das notwendige Know-How verfügt, kann vieles in Eigenregie repariert werden.


Das Engagement geht aber weit über Wartungen und Instandsetzungen hinaus! Viele Ausrüstungsgegenstände werden von unseren Gerätewarten selbst gebaut - wie etwa die Rollwägen für unseren Gerätewagen-Logistik. Wesentlicher Vorteil solcher "Eigenkonstruktionen": Man erhält kein "Gerät von der Stange", sondern genau das, was man braucht - abgestimmt auf die Anforderungen vor Ort. Positiver Nebeneffekt für die Marktgemeinde: Ein Selbstbau spart einige Kosten ein!


Eine wichtige Rolle spielt auch die "Ordnung und Sauberkeit": So werden die sieben Fahrzeuge und vier Anhänger regelmäßig gereinigt. Aber auch für die Ordnung im Gerätehaus muss gesorgt werden.

 

Ein Team - viele Spezialaufgaben

Die Gerätewarte verstehen sich als ein Team, das bei vielen Tätigkeiten zusammenarbeitet. So findet mindestens alle zwei Wochen ein Arbeitseinsatz statt. Hier werden aktuell anstehende Arbeiten ausgeführt, umfangreichere Prüftätigkeiten durchgeführt und vieles weitere mehr. Innerhalb dieses Teams gibt es - neben dem "Alltagsgeschäft" - auch einige Spezialaufgaben, die unter den Gerätewarten aufgeteilt wurden:

Fahrzeuge
Sind die Fahrzeug einsatzbereit? Steht ein TÜV-Termin an oder müssen die Reifen gewechselt werden? Für die Einsatzbereitschaft der "großen, roten Autos" sind "Obergerätewart" Christian Ampferl und Marco Canciani verantwortlich. Auch Um- und Ausbauten werden von den beiden koordiniert.

Funk, Alarmierung und Messgeräte
Christian Schöpfl und Simon Schumann sind bei der Köschinger Feuerwehr dafür verantwortlich, dass Funkgeräte und Handlampen stets funktionieren. Doch damit nicht genug! Auch die Funkmeldeempfänger werden von den beiden an die Mannschaft ausgegeben und gewartet.
Daneben ist dieses Team auch für die Prüfung der Gerätschaften für die Messtechnik zuständig.

Kleiderkammer
Entschließt man sich, aktiv bei der Feuerwehr Kösching mitzuwirken, gehören sie zu ersten Kontaktpersonen: Nico Binder und Matthias Klier. Sie betreuen die Kleiderkammer und sind dafür zuständig, dass Neuankömmlinge eingekleidet werden. Unsere Kleiderwart sind jedoch nicht nur für die Versorgung von neuen Aktiven zuständig! So muss stets eine gewisse Anzahl an Wechsel- bzw. Ersatzkleidung zur Verfügung stehen. Verschmutzte Bekleidung wird mit der eigenen "Feuerwehr-Waschmaschine" gereinigt.

Atemschutz
Rund 60 Atemschutzmasken, 20 Pressluftatmer und acht Chemikalienschutzanzüge gilt es nach Einsätzen und Übungen zu reinigen und zu prüfen. Die Instandhaltung der gesamten Atemschutz-Technik liegt in den Händen von Christian Ampferl und Christian Wittmann.

Schläuche
Mehrere Kilometer Schlauchmaterial gilt es regelmäßig zu waschen, zu prüfen und gegebenenfalls zu reparieren. Dass Peter Markowski die Arbeit nie ausgeht, dafür ist gesorgt... er kümmert sich nämlich nicht nur um die Druckschläuche der Köschinger Wehr! Auch die Feuerwehren aus Kasing, Bettbrunn und Lenting sowie einige Firmen nehmen diesen "Service" in Anspruch!

 
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