Entgegen dem bisherigen Trend fielen die Einsatzzahlen 2010 erstmals wieder geringer aus als im Vorjahr. So zählt die Statistik 94 Einsätze - aufgegliedert in 17 Brände, 51 technische Hilfeleistungen, fünf Sicherheitswachen und einen Fehlalarm. Die restlichen 20 Alarmierungen wurden ausgelöst durch Brandmeldeanlagen bei Firmen, größeren öffentlichen Einrichtungen oder einer ehemaligen Discothek.

Obwohl die Gesamteinsatzzahl ein wenig zurückging, musste die Feuerwehr Kösching häufiger zu Bränden ausrücken, als noch im Jahr 2009. Den "Feuer-Auftakt" machte hierbei ein Kleinbrand in einer Kasinger Wohnung. Dort hatte eine Kiste mit Holzscheiten neben einem Ofen Feuer gefangen. Noch vor Eintreffen der Wehren aus Kösching und Theißing konnte die Feuerwehr Kasing den Brand löschen.

Ein brennender Radlader beschäftigte die Feuerwehr Kösching Ende Februar. Wenige Stunden vor ihrer General- versammlung mussten die Wehrleute hierzu in einen Betrieb im InterPark ausrücken. Durch den massiven Einsatz von Schaummittel konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Neben einigen weiteren Pkw- und Lkw-Bränden, einem Schwelbrand in einem Lentinger Supermarkt und einer Rauchentwicklung in einer Sauna am Nordring musste man im Laufe des Jahres noch zu einem Zimmerbrand und einem ausgedehnten Kellerbrand am Marktplatz ausrücken. Bei dem Letztgenanntem waren mehrere Meldungen in der Leitstelle Ingolstadt eingegangen, wobei zeitweise von einem "Hotelbrand" ausgegangen wurde.

Im Sommer hatte man es zeitweise mit einer ganzen Reihe von Flächenbränden zu tun. Ein Fall hatte sich jedoch als "staubender Mähdrescher" in der Römerstraße herausgestellt.

Den Großteil der Technischen Hilfeleistungen machten wieder kleinere Vorfälle - wie Ölspuren oder Wasserschäden aus. Erwähnenswerte Einsätze in dieser Kategorie gibt es aber dennoch - wie etwa die "Fingersuche" in Hepberg. Hier hatte sich ein Hepberger beim Rasenmähen Teile des Daumens abgetrennt. Die Köschinger Wehr wurde mit der Wärmebildkamera nachgefordert, um das Fingerglied schneller finden zu können.

Am 6. Oktober musste man fast zeitgleich zu zwei Gasaustritten ausrücken. Als Einsatzstellen sind hier die Krankenhausstraße und die Veilchenstraße zu nennen. Bei der zweitgenannten Adresse hatte ein Anwohner Gasgeruch bemerkt. Nach Messungen konnte dies jedoch nicht von der Feuerwehr bestätigt werden.

Anfang November musste unsere Wehr frühmorgens zu einem schweren Verkehrsunfall ausrücken. Ein Fiat Punto war auf auf der Großmehringer Straße ortsauswärts unterwegs, als die Fahrerin aus ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve auf die Gegen- fahrbahn geriet und einen entgegenkommenden Toyota streifte. Dass der Fiat anschließend mit der Beifahrerseite gegen einen dem Toyota nachfolgenden Lastwagen schleuderte, wurde dem Beifahrer des Fiat zum Verhängnis. Zum Stehen kam das Auto erst, nachdem es noch gegen die Leitplanke geprallt war.

Der 19jährige Beifahrer musste daraufhin mittels Spreizer und Schneidgerät von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Klinikum Ingolstadt eingeliefert, wo er einige Stunden später verstarb.

Nach starken Schneefällen im Dezember musste die Köschinger Wehr insgesamt vier Mal zum Freischaufeln von Dächern ausrücken.

 
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