Nach dem "Rekordjahr" 2011 gingen die Einsatzzahlen 2012 wieder etwas zurück. So mussten insgesamt 81 Einsätze abgearbeitet werden. Den Großteil der Alarmierungen machten dabei 38 technische Hilfeleistungen aus - gefolgt von 20 Sicherheitswachen. Acht Mal galt es, Brände zu bekämpfen und in drei Fällen hies das Alarmstichwort "Gefahrgut". Des Weiteren musste unsere Wehr noch zu zehn Brandmeldealarmen, einem Fehlalarm sowie einem sogenannten "First-Responder-Einsatz" ausrücken.


Von der Mannschaft der Feuerwehr Kösching wurden dabei sage und schreibe 1339 Dienststunden geleistet. Betrachtet man die Statistik etwas genauer, lässt sich feststellen, dass April und Juni mit jeweils elf Alarmierungen die einsatzstärksten Monate waren. Bricht man dies auf die Woche herunter, so muss man feststellen, dass wir an Sonntagen am ehesten ausrücken mussten.

Arbeitsreichste Monate waren der April und Juni 2012 mit jeweils elf Einsätzen.   Von wegen ''ruhiger Sonntag''... an diesem Wochentag mussten wir am häufigsten ausrücken.
In welcher Zeit lösten die Funkmeldeempfänger am meisten aus? Diese Frage lässt sich anhand der Statistik mit "zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr" beantworten. In vielen Fällen dauerten unsere Einsätze bis zu einer Stunde an. Bei sechs Einsätzen waren wir sogar über drei Stunden beschäftigt.

Zwischen 16 Uhr und 17 Uhr mussten wir am häufigsten raus.   Wie lange dauerten unsere Einsätze? In immerhin sechs Fällen waren wir länger als drei Stunden beschäftigt.
Nach all den Zahlen können Sie sich nun anhand von Fotos und Texten ein Bild von unserem "Einsatzalltag" 2012 machen.

 

Januar

Mit der Meldung "Keller unter Wasser" wurde die Köschinger Wehr heuer zum ersten Mal am 5. Januar zu einem Einsatz in die Turmstraße gerufen.
Am 24. Januar musste man mit dem Stichwort "Person in Pkw eingeschlossen" in die Köschinger Krankenhausstraße ausrücken. Vor Ort bestand jedoch kein Handlungsbedarf mehr. Genau eine Woche später lösten die "Piepser" erneut Alarm aus - Grund hierfür war eine aufgelaufene Brandmeldeanlage in der Klinik Kösching. Diese hatte aufgrund von Bauarbeiten ausgelöst - die Einsatzkräfte stellten die Anlage zurück und konnten wieder einrücken.

 

Februar

Ähnlich ruhig wie der Januar verlief der Februar 2012. Durch einen Wasserrohrbruch wurden Teile des Ludwigsgrabens überschwemmt. Das Wasser lief dabei auch in den Keller eines Wohnhauses. Mit Hilfe von Wassersaugern wurde der Schaden jedoch schnell behoben. Aufgrund der eisigen Temperaturen wurde zum Schutz vor Rutschgefahr Streusalz im Ludwigsgraben aufgebracht.
Zusammen mit der Großmehringer Wehr musste man am 25. Februar in den InterPark ausrücken. Dort hatte ein vorbeifahrender Autofahrer eine starke Rauchentwicklung bemerkt. Vor Ort konnte jedoch kein Feuer festgestellt werden.

 

März

Zu einem medizinischen Notfall wurde die Feuerwehr Kösching am 10. März in die Ottstraße gerufen. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens konnten die Feuerwehrleute erste Maßnahmen zur Patientenversorgung einleiten.
Das Kind im Auto - die Fahrzeugschlüssel ebenfalls... da sich eine Frau aus ihrem Fahrzeug gesperrt hatte, verständigte sie Mitte März die Feuerwehr. Schon nach kurzer Zeit konnte diese den "Eingeschlossenen" befreien.
Zusammen mit einer Verkehrsabsicherung am Frühlingsmarkt und einem Sturmeinsatz kam man im März auf insgesamt vier Einsätze.

 

April

Aufgrund verschiedener Veranstaltungen musste man fünf Mal zu diversen Absperrmaßnahmen ausrücken. Zweimal war der Einsatz der Drehleiter notwendig. Bei drei ausgelösten Brandmeldealarmen bestand glücklicherweise kein Handlungsbedarf, da in allen Fällen kein Feuer festgestellt werden konnte.
Am 27. April galt es einen überfluteten Keller im Köschinger Westring trocken zu legen.

 

Mai

Das Maibaumaufstellen der Köschinger Landjugend unterstützte unsere Wehr mit diversen Verkehrsabsicherungen und Sicherheitswachen. Auch beim Tag der offenen Tür in der Klinik Kösching sowie bei einem Bittgang nach Bettbrunn stellte man einen solchen Dienst.
Mit der Meldung "Höhenrettungseinsatz" wurde man am 2. Mai in den InterPark gerufen. Mit Hilfe der Drehleiter musste ein Mann in einem Betrieb im InterPark gerettet werden. Hier war unter anderem auch die Höhenrettungseinheit der Berufsfeuerwehr Ingolstat vor Ort.
Auch im Mai musste man zu Brandmeldealarmen ausrücken. In beiden Fällen konnte jedoch kein Feuer festgestellt werden. Des Weiteren galt es unsere Kameraden aus Kasing bei einem Ölunfall zu unterstützen.


Am 15. des Monats rief ein Verkehrsunfall Richtung Desching die Einsatzkräfte auf den Plan. Da bei diesem Vorfall niemand eingeklemmt wurde, oblagen der Feuerwehr "lediglich" die Verkehrsabsicherung sowie das Abstreuen von auslaufenden Betriebsstoffen. Mit der Meldung "Unterstützung Rettungsdienst" musste man am Tag darauf zu einer dringenden Türöffnung ausrücken.

 

Juni

Aufgrund der Meldung "Brand Schreinerei" entsandte die Leitstelle Ingolstadt am Abend des 3. Juni ein Großaufgebot an Einsatzkräften in die Hepberger Hauptstraße. Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Bei dem vermeintlichen Großbrand handelte es sich "nur" um einen Küchenbrand in einem Wohnhaus gegenüber der Schreinerei. Da das Feuer bereits von den Bewohnern gelöscht worden war, musste die Feuerwehr nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Der Löschzug aus Kösching brauchte nicht mehr einzugreifen.

In drei Fällen galt es Ölspuren zu beseitigen und vier Mal wurden Verkehrsabsicherungen durchgeführt. In der Statistik für Juni 2012 tauchen noch ein Brandmeldealarm sowie ein Pkw-Brand auf.
Bei letztgenanntem Einsatz mussten jedoch "nur" noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da der Autobesitzer das Feuer bereits selbst gelöscht hatte.

 

Juli

Auch im Juli lesen sich die Einsatzmeldungen ähnlich wie in den vorangegangenen Monaten. So taucht das Stichwort "Verkehrsabsicherung" drei Mal auf. Eine Brandmeldeanlage galt es ebenso abzuarbeiten, wie eine technische Hilfeleistung mit der Drehleiter und eine Kleintierrettung.
Eine unklare Rauchentwicklung am 10. Juli stellte sich als Lagerfeuer heraus. Hier musste die Feuerwehr nicht eingreifen.

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Roller am 27. Juli in der Nähe von Desching sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Mit der neuen Drehleiter wurde die Einsatzstelle dabei großflächig ausgeleuchtet. Ebenso half man bei der medizinischen Versorgung des verunfallten Mannes.

 

August

Der 1. August begann für die Köschinger Wehr mit zwei Bränden: Um 02.21 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Lenting alarmiert. Dort waren ein Mülltonnenunterstand an der "Alten Landstraße" sowie ein landwirtschaftliches Gerät in einer Maschinenhalle "Am Bergfürst" in Brand geraten.
Die Feuerwehr Kösching unterstütze ihre Kameraden aus Lenting mit weiteren Atemschutztrupps und stellte die Löschwasserversorgung sicher.

Hinter der Meldung "Brandmeldeanlage" am 5. August verbarg sich ein Feuer in der Pelettierung eines Betriebes im InterPark. Der Brand hatte sich ausgebreitet und war zu einem rund 15 mal 5 Meter großen Abluftfilter gelangt. Weil der Filter auf einem Hallendach in 15 Metern Höhe angebracht ist, mussten die Feuerwehren deshalb in Höhen von bis zu 30 Metern arbeiten.
Dieser Einsatz hatte sich von 19.45 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen gegen 3 Uhr hingezogen. Es galt nämlich immer wieder Glutnester und Schwelbrände zu bekämpfen. Im Einsatz waren die Wehren aus Kösching, Großmehring, Lenting und Ingolstadt mit rund 80 Kräften.

Zu einem weiteren Brandmeldealarm musste man am 13. August nach Oberdolling ausrücken. Diesmal bestand jedoch kein Handlungsbedarf.
Weitere Einsätze waren eine Personenrettung in Menning, Absperrmaßnahmen sowie die Hilfeleistung bei einem umgestürzten Lastkraftwagen am Dürrnhof.

 

September

Mit fünf Einsätzen wartete der September auf. Diese gliederten sich auf in zwei Verkehrsunfälle, einer Amtshilfe für die Polizei sowie einer Personenrettung mit der Drehleiter in Stammham.
Weiterhin wurden die Einsatzkräfte durch auslaufende Betriebsstoffe aus einem Pkw auf Trab gehalten.

 

Oktober

Im Oktober galt es unter anderem einen Sturmschaden zu beseitigen. Mit der Drehleiter war man zu einer technischen Hilfeleistung nach Eitensheim sowie zu einer Personenrettung ausgerückt.
Für den Köschinger Autoherbst wurden wieder Verkehrsabsicherungen durchgeführt. Bei einer gemeldeten Türöffnung brauchte die Köschinger Wehr nicht mehr einzugreifen. Bei einem Pkw-Brand bestand die Tätigkeit der Feuerwehr "lediglich" in Nachlöscharbeiten.
Am 22. Oktober wurde der Fachberater Gefahrgut mit dem Kommandowagen der Köschinger Wehr zu einem Schwefelsäureaustritt auf die Autobahn A9 - Rastplatz "Gelbelsee" befördert.

 

November

Auch im November blieben die Einsätze glücklicherweise überschaubar: So mussten in zwei Fällen Verkehrsabsicherungen geleistet werden. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage beschäftigte die Einsatzkräfte ebenso wie eine Kleintierbergung.

 

Dezember

Im letzten Monat des Jahres musste die Feuerwehr Markt Kösching unter anderem zu einer Ölspur und drei Verkehrsunfällen ausrücken.
Am 8. Dezember musste man zu einem Sturmeinsatz und Mitte Dezember zu einem Feuer in den Jugendtreff Kösching eilen.

Letztgenannter Brand war gegen 24 Uhr entstanden. Die Köschinger Feuerwehr hatte ihre allwöchentliche Übung beendet, als einer der Feuerwehrleute einen ständigen Pfeifton wahrnahm. Als man sich auf die Suche begab, stellte man schnell fest, dass das Dauergeräusch aus dem Köschinger Jugendtreff kam. Hier schlug ein Rauchmelder Alarm.
Schnell verständigten die Feuerwehrleute die Leitstelle Ingolstadt, welche sofort Alarm für die Wehr auslöste. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, begaben sich drei Einsatzkräfte nun in das Obergeschoss des Gebäudes, welches direkt gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus liegt.
Ursache für die Rauchentwicklung, worauf der Rauchmelder anschlug, war ein Brandausbruch am Elektroherd in der Einbauküche. Schnell konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden - die Räume wurden mit sogenannten Hochdrucklüfter entraucht und belüftet.

Natürlich ist die Freiwillige Feuerwehr Kösching auch während den Feiertagen in Alarmbereitschaft: So musste man am Tag vor Heilig Abend zu einem überfluteten Keller in die Bahnhofstraße ausrücken. Eine Woche später war man in Lenting bei einer Personenrettung mit der Drehleiter gefordert.

 
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